Wer heute das Bellavista betritt, entdeckt auf den ersten Blick ein Haus der 1960er-Jahre. Wer genauer hinsieht, begegnet jedoch einer Geschichte, die weit über ein Jahrhundert zurückreicht.

Seinen Namen trägt das Bellavista bereits seit 1905, als Nikolaus und Anna Lötscher das damals wenige Jahre zuvor erbaute Hotel übernahmen. Schon damals war es ein beliebter Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich, Yehudi Menuhin, Hans Albert Einstein oder Margrit Rainer gingen hierein und aus – und selbst der junge Prinz Charles soll 1963 zu Besuch gewesen sein.
Das Bellavista war seiner Zeit voraus: Zentralheizung, fliessendes Warmwasser, Telefon und sogar eine eigene Benzinsäule gehörten schon früh zur Ausstattung. Gleichzeitig blieb es ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus Ftan – für Feste, Begegnungen und gemeinsame Erinnerungen.

1965 erhielt das Haus sein heutiges Erscheinungsbild. Die damalige Modernisierung verband die historische Bausubstanz mit den Vorstellungen einer neuen Zeit. Bis heute lassen sich im Inneren liebevolle Spuren dieser Geschichte entdecken – etwa in der traditionellen Stüva oder einem Zimmer mit originalem Arventäfer.
In den 1970er-Jahren begann ein neues Kapitel: Das Bellavista wurde zum Aarauer Bergschulheim. Während über drei Jahrzehnten verbrachten Tausende Kinder und Jugendliche hier ihre Lagerwochen und lernten das Unterengadin kennen.

Seit 2005 ist das Bellavista wieder ein Hotel – und seit 2026 entwickelt es sich Schritt für Schritt zu einem Ort, an dem Gastfreundschaft, Kultur, Natur und Begegnungen auf besondere Weise zusammenfinden.
So verbindet das Bellavista Vergangenheit und Gegenwart – und lädt seine Gäste ein, Teil dieser Geschichte zu werden.
Vielleicht schreiben auch Sie bald ein kleines Kapitel Bellavista-Geschichte.

